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Bedeutung und Beispiel zum 360-Grad-Feedback


Beispiel zur Bedeutung

Fortsetzung: In jedem Falle – also auch bei geringer Abweichung – eröffnen sich dem Feedbacknehmer große Chancen, mehr über sich zu erfahren und Konsequenzen im Hinblick auf seine weitere berufliche oder persönliche Entwicklung zu ziehen. Lernen ist nämlich ohne Feedback kaum möglich; und im Falle einer 360-Grad-Beurteilung kommen die Informationen aus verschiedenen Quellen (von Kollegen, Mitarbeitern, Vorgesetzten, Kunden oder Projektmitgliedern). Deswegen nennt man das 360-Grad-Feedback auch „Multi-Source Feedback“. Die Möglichkeiten des Lernens und der Kompetenzentwicklung erklären, warum das 360-Grad-Feedback so beliebt ist. Nach Lepsinger (2009) nutzen 90 Prozent der größten US-Unternehmen („Fortune 500“) dieses Feedback-Instrument - vor allem in der Führungskräfteentwicklung. Die nachfolgende Grafik zeigt einen Ausschnitt aus einer solchen 360-Grad-Beurteilung. Daraus kann man die Antwort auf die Fragen ableiten, wie gut dieser Manager seine Vorbildfunktion wahrnimmt und wie die Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzten seinen Kommunikationsstil einschätzen (Skala 1 = „trifft gar nicht zu“ bis 5 = „trifft voll und ganz zu“).


Abbildung 1: Auszug aus der Auswertung einer 360-Grad-Beurteilung



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Kontakt: w.pelz@w.fh-giessen.de (Professur für Internationales Management und Marketing - angewandte Forschung und Entwickloung am Steinbeis-Transferzentrum - Institut für Management-Innovation)