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Prof. Dr. Waldemar Pelz – Internationales Management und Marketing
Forschungsprojekt 360-Grad-Feedback (360-Grad-Beurteilung)

 
     
   

360-Grad-Feedback
(Hinweise und Empfehlungen zur praktischen Durchführung)

Inhalt dieser Seite

  • Einführung

  • Grundsätzliches zum 360-Grad-Feedback

  • Die wichtigsten Voreile gegenüber dem traditionellen Feedback

  • Zur Struktur des Fragebogens

  • Zur Qualität des Fragebogens

  • Beispiele für Fragebögen zum Download

  • Diskussion zur Anwendung

  • Weitere Erfahrungen und Empfehlungen

  • Vertiefende Literaturhinweise

Einführung 360-Grad-Feedback  Einführung
Das 360-Grad-Feedback ist eine der am weitesten verbreiteten und wirksamsten Methoden der Entwicklung von Management- und Führungskompetenzen (Führungskräfteentwicklung). Grundlegende Informationen zu diesem Thema mit wissenschaftlichen Quellenangaben haben wir bei Wikipedia eingestellt.
Eine Kurzfassung der ersten Version befindet sich hier.

 

Grundsätzliches zum 360-Grad-Feedback  Grundsätzliches zum Thema 360-Grad-Feedback
Das 360-Grad-Feedback gibt dem Feedbacknehmer wertvolle Informationen, wie andere über ihn (oder sie) denken und wie sie sein Verhalten wahrnehmen. Dieses Fremdbild kann sich sehr stark von der Selbstwahrnehmung (Selbstbild) unterscheiden. Weiter ...

 

Vorteile der 360-Grad-Beurteilung  Die wichtigsten Vorteile gegenüber dem traditionellen Feedback
Die wichtigsten Vorteile einer 360-Grad-Beurteilung kann man wie folgt umschreiben:
Kundenperspektive: Mit der Befragung interner und/oder externer Kunden werden diese einbezogen und bekommen die Möglichkeit, das Verhalten ihrer Kontaktperson (des Feedbacknehmers) zu beeinflussen, weil dieser nun besser seine Stärken und Schwächen in der Zusammenarbeit mit dieser Zielgruppe einschätzen kann. Weiter ...


Struktur der 360-Grad-Beurteilung  Zur Struktur des Fragebogens im 360-Grad-Feedback
Es existieren zahlreiche Fragebögen, die man im 360-Grad-Feedback einsetzen kann. Einige Beispiele sind weiter unten (als Download) aufgeführt. Bei der Verwendung derartiger Fragebögen ist allerdings äußerste Vorsicht geboten. Man kann damit mehr Schaden anrichten als Nutzen. Das gilt insbesondere für den Nachwuchs im Rahmen der Führungskräfteentwicklung. Weiter ...

 

Fragebogen beim 360-Grad-Feedback  Qualität des Fragebogens im 360-Grad-Feedback
Neben dem Zielbezug ist es wichtig zu beachten, dass ein 360-Grad-Feedback nur so gut sein kann, wie die Validität der zugrunde liegenden Kompetenzmodelle. Was bedeuten beispielsweise die nachfolgenden Begriffe (Skalen), die wir im einem Fragebogen gefunden haben: Optimismus, Kritisches Denken, Überzeugung, Engagement, Motivation, Integrität, Selbstreflektion oder Umgang mit Unklarheiten. Weiter ...

 

Empfehlungen Weitere Erfarhungen und Empfehlungen zur 360-Grad-Beurteilung
Motive, Charaktereigenschaften und Selbstverständnis haben einen sehr hohen Anteil an unbewussten Elementen. De facto „misst“ man mit dem Fragebogen in solchen Fällen die Gedächtnisinhalte des Betroffenen, die auf langjährigen oder typischen Erfahrungen basieren; Weiter ...

 

Grundsätzliches zum 360-Grad-Feedback  Beispiele für Fragebögen (PDF Download) – bitte Hinweise zur Struktur und Qualität beachten
Muster 1 (Führungskompetenzen/Führungskräfteentwicklung)
Muster 2 (Qualitätsmanagement)
Muster 3 (Beispiel FedEx: Beurteilung und Führungskräfteentwicklung)
Muster 4 (Arbeitsverhalten und Führung)
Beispiel für einen
Auswertungsbericht aus unserem MBA-Programm

 

Fragebogen beim 360-Grad-Feedback  Diskussion zur Anwendung der 360-Grad-Beurteilung
Die Anonymität beim 360°Feedback hat den Vorteil, dass die Feedbackgeber sich offener und freier äußern können. Das fördert die Ehrlichkeit und die Objektivität der Beurteilungen. Schwierig kann es aber werden, wenn Kritikpunkte geäußert werden, die der Feedbacknehmer nicht zuordnen kann und nicht erfährt, wie er bestimmte Aussagen interpretieren soll bzw. wie sie gemeint waren. Weiter ...


 Grundsätzliches zum 360-Grad-Feedback  Weiterführende Literatur zum Thema 360-Grad-Feedback

  • Kets de Vries, M. u. a., (ed.), Coach and couch: The psychology of making better leaders, London, 2007

  • Lepsinger, R. und Lucia, D., The art and science of 360 degree feedback, 2nd edition, San Francisco, 2009 

  • Waldman, D.  u. a., Has 360 degree feedback gone amok, The Academy of Management Executive, Vol. 2 (1993), No. 2

  • Good, B., and Coombe, D., Giving multisource feedback a facelift, in: Journal of Change Management, No. 1/2009

  • LeDoux, J., Das Netz der Persönlichkeit, München 2006

  • Collins, E., 360° Mentoring, The ideal mentor is a network of mentors, Harvard Business Review, March 2008 (Empfehlung zur Weiterentwicklung des 360-Grad-Feedback)

  • Mosher, B., The right feedback, in: Chief Learning Officer, March 2010

  • Spencer, L. M., Competence at work: models for superior performance, John Willey & Sons, 1993

  • Maylett, T., 360-degree feedback, The transition from development to appraisal, in: Compensation and Benefits Review, September 2009

Link 360-Grad-Feedback  Kontakt: w.pelz(at)w.fh-giessen.de (Professur für Internationales Management und Marketing - angewandte Forschung und Entwickloung am Steinbeis-Transferzentrum - Institut für Management-Innovation)