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360-Grad-Feedback (Hinweise
und Empfehlungen zur praktischen Durchführung)
Inhalt dieser Seite
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Einführung
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Grundsätzliches
zum 360-Grad-Feedback
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Die wichtigsten Voreile gegenüber dem traditionellen Feedback
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Zur
Struktur des Fragebogens
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Zur
Qualität des Fragebogens
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Beispiele
für Fragebögen zum Download
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Diskussion zur Anwendung
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Weitere Erfahrungen und Empfehlungen
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Vertiefende Literaturhinweise
Einführung
Das 360-Grad-Feedback
ist eine der am weitesten verbreiteten und wirksamsten Methoden der
Entwicklung von Management- und Führungskompetenzen
(Führungskräfteentwicklung). Grundlegende Informationen
zu diesem Thema mit wissenschaftlichen Quellenangaben haben wir bei
Wikipedia eingestellt.
Eine Kurzfassung
der ersten Version befindet sich
hier.
Grundsätzliches zum Thema 360-Grad-Feedback Das 360-Grad-Feedback
gibt dem Feedbacknehmer wertvolle Informationen, wie andere über ihn (oder
sie) denken und wie sie sein Verhalten wahrnehmen. Dieses Fremdbild kann sich
sehr stark von der Selbstwahrnehmung (Selbstbild) unterscheiden.
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Die wichtigsten Vorteile gegenüber dem traditionellen Feedback Die wichtigsten Vorteile einer
360-Grad-Beurteilung kann man wie folgt umschreiben:
Kundenperspektive: Mit der Befragung interner und/oder externer
Kunden werden diese einbezogen und bekommen die Möglichkeit, das
Verhalten ihrer Kontaktperson (des Feedbacknehmers) zu beeinflussen,
weil dieser nun besser seine Stärken und Schwächen in der Zusammenarbeit
mit dieser Zielgruppe einschätzen kann.
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Zur
Struktur des Fragebogens im 360-Grad-Feedback Es existieren zahlreiche
Fragebögen, die man im 360-Grad-Feedback einsetzen kann. Einige Beispiele
sind weiter unten (als Download) aufgeführt. Bei der Verwendung derartiger
Fragebögen ist allerdings äußerste Vorsicht geboten. Man kann damit mehr
Schaden anrichten als Nutzen. Das gilt insbesondere für den
Nachwuchs im Rahmen der Führungskräfteentwicklung.
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Qualität
des Fragebogens im 360-Grad-Feedback Neben dem Zielbezug ist
es wichtig zu beachten, dass ein 360-Grad-Feedback nur so gut sein kann, wie die
Validität der zugrunde liegenden Kompetenzmodelle. Was bedeuten beispielsweise die nachfolgenden Begriffe
(Skalen), die wir im einem Fragebogen gefunden haben: Optimismus, Kritisches
Denken, Überzeugung, Engagement, Motivation, Integrität, Selbstreflektion
oder Umgang mit Unklarheiten.
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Weitere Erfarhungen und Empfehlungen zur 360-Grad-Beurteilung Motive,
Charaktereigenschaften und Selbstverständnis haben einen sehr hohen Anteil an
unbewussten Elementen. De facto „misst“ man mit dem Fragebogen in solchen Fällen
die Gedächtnisinhalte des Betroffenen, die auf langjährigen oder typischen
Erfahrungen basieren;
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Beispiele für Fragebögen (PDF
Download) – bitte Hinweise zur Struktur und
Qualität beachten
Muster
1 (Führungskompetenzen/Führungskräfteentwicklung)
Muster
2 (Qualitätsmanagement)
Muster
3 (Beispiel FedEx:
Beurteilung und Führungskräfteentwicklung)
Muster
4 (Arbeitsverhalten und Führung) Beispiel für einen
Auswertungsbericht aus unserem MBA-Programm
Diskussion zur Anwendung der 360-Grad-Beurteilung
Die Anonymität beim 360°Feedback hat den Vorteil, dass die Feedbackgeber
sich offener und freier äußern können. Das fördert die Ehrlichkeit und
die Objektivität der Beurteilungen. Schwierig kann es aber werden, wenn
Kritikpunkte geäußert werden, die der Feedbacknehmer nicht zuordnen kann
und nicht erfährt, wie er bestimmte Aussagen interpretieren soll bzw.
wie sie gemeint waren.
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Weiterführende Literatur zum
Thema 360-Grad-Feedback
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Kets de Vries, M. u. a., (ed.), Coach and couch:
The psychology of making better leaders, London, 2007
-
Lepsinger, R.
und Lucia, D., The art and science of 360 degree feedback, 2nd edition, San Francisco, 2009
-
Waldman,
D. u. a., Has 360 degree feedback gone amok, The Academy of Management
Executive, Vol. 2 (1993), No. 2
-
Good, B., and
Coombe, D., Giving multisource feedback a facelift, in: Journal of Change
Management, No. 1/2009
-
LeDoux, J., Das Netz der Persönlichkeit, München 2006
-
Collins, E., 360°
Mentoring, The ideal mentor is a network of mentors, Harvard Business Review,
March 2008 (Empfehlung zur Weiterentwicklung des 360-Grad-Feedback)
-
Mosher, B., The right feedback,
in: Chief Learning Officer, March 2010
-
Spencer, L. M., Competence at work: models for
superior performance, John Willey & Sons, 1993
-
Maylett, T., 360-degree feedback, The transition
from development to appraisal, in: Compensation and Benefits Review,
September 2009
Kontakt: w.pelz(at)w.fh-giessen.de (Professur für Internationales
Management und Marketing - angewandte Forschung und Entwickloung am
Steinbeis-Transferzentrum - Institut
für Management-Innovation)
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